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Die Akupunktur ist vor allem als Schmerztherapie bekannt. Darüber hinaus hat sie aber auch eine Auswirkung auf die Durchblutung, die hormonelle Ausschüttung von Endorphin, Serotonin und Cortison im Körper, sowie auf das Immunsystem.
Akupunktur ist das Einstechen von Nadeln in genau definierte Punkte zu therapeutischen Zwecken. Ziel der Behandlung ist:
- Wiederherstellung der energetischen Balance im Körper.
- Ausgleich gestörter Strömungsverhältnisse durch Auflösung von Stauungen, Ab- und Umleitung von Blut, Körperflüssigkeit, Hitze und Energie.
- Energieausgleich zwischen Körperoberfläche und Körperinnerem.
Durch verschiendene Nadeltechniken kann eine beruhigende oder anregende Wirkung erreicht werden, die immer den Ausgleich der Energie im Körper dienen soll.
Akupunktur kann bei akuten (z.b. Migräneatacke) und chronischen (z.B. Arthrose) Schmerzen eingesetzt werden. Bei Schwäche- und Kältezuständen des Patienten wird auch die Moxibustion an Akupunkturpunkten eingesetzt. Sie führt durch Moxa-Zigarren oder Moxa-Kegeln Wärmeenergie an bestimmte Punkte, um anzuregen und einen Mangel auszugleichen.
Eine Akupunktur-Behandlung besteht in der Regel aus mindestens 5, meist aber 10 Sitzungen, die bei schweren chronischen Krankheiten auch in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden sollten.
Diese Art der Behandlung ist für den Körper weniger belastend als eine chemische Schmerzmittelbehandlung. Sie kann auch mit anderen Verfahren kombiniert werden, z. B. mit einer homöopathischen Behandlung.
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